FUTUR DREI | REVIEW | FILM

Film / Deutschland

Hamburg Premiere

Q&A mit Produzentin Paulina Lorenz und Hauptdarsteller*in Banafshe Hourmazdi und Benjamin Radjaipour nach dem Film.

Parvis wächst als Kind der Millenial-Generation im komfortablen Wohlstand seiner iranischen Eltern auf. Dem Provinzleben in Hildesheim versucht er sich durch Popkultur, Grindr-Dates und Raves zu entziehen. Nach einem Ladendiebstahl leistet er Sozialstunden als Übersetzer in einer Unterkunft für Geflüchtete. Dort trifft er auf das iranische Geschwisterpaar Banafshe und Amon. Zwischen ihnen entwickelt sich eine fragile Dreierbeziehung, die zunehmend von dem Bewusstsein geprägt ist, dass ihre Zukunft in Deutschland ungleich ist.

In seinem autobiographischen Regiedebüt „Futur Drei“ erzählt Faraz Shariat authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwanderersohns in Deutschland. Der Film gewann unter anderem den Teddy Award der Berlinale.

Regie: Faraz Shariat
Produktionsjahr: 2020
Laufzeit: 92 Minuten
Sprache: Deutsche Originalfassung

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