KOKO

Music / Indie, Pop / Großbritannien

Hätten sich NSYNC während ihrer Hochphase mal in einen guten Technoschuppen verirrt, wäre der Sound von KOKO vielleicht schon in den 90ern durch die Decke gegangen. Gut für das Trio aus dem englischen Bristol, dass alles anders kam. Die Kombo aus Boyband meets Clubbeats steht Oliver Garland, Ashley C und Harry Dobson nämlich verdammt gut und macht in Tracks wie „Eyes So Wide“ oder „Freak“ derart gekonnt Laune, als hätten die drei in den letzten Jahren kaum was anderes verfolgt. Dabei erschien erst 2020 ihre Debüt-EP, von der anfangs nur wenige überhaupt etwas mitbekommen haben, auch deshalb, weil KOKO es mit dem ganzen Business sympathisch locker angehen. Trotzdem: Den Anspruch, ihre Musik selbst um vier Uhr morgens auf jeder eskalierten Haus-Party einer schwitzenden Menge noch um die Ohren klatschen zu können, haben die Jungs schon. Machen sie so weiter, dürfte dem absolut nichts im Wege stehen.

Presented by: ARTE Concert