Sind alle irre – außer uns, natürlich? | WORD

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BILD und taz schauen gemeinsam auf die Welt von heute.

Die Corona-Pandemie hat eine neue Ernsthaftigkeit in Talkshows und das öffentliche Gespräch gebracht.
Gleichzeitig haben viele seit Trumps Wahlsieg den Eindruck, alles werde immer irrsinniger.
Politik, Gesellschaft und Medien tun sich schwer mit einer veränderten Welt, in der gedruckte Leitartikel nur noch ein paar Boomer „leiten“, die Jungen sowieso in einem anderen Kommunikations- und auch Denksystem agieren und in den Kommunikationsnetzwerken die Emotions-Algorithmen sich von selbst hochjazzen. Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Boris Palmer, Lisa Eckhart – im Namen der Moral wird von rechts wie von links gehated. So mies konnten – je nach Perspektive – Bild oder taz gar nie sein, wie heute ein zufällig entstehender Twitter-Mob. Was tun? Paul Ronzheimer, Vize-Chefredakteur von Bild, und Peter Unfried, Chefreporter der taz, analysieren die Lage.

Speaker

Paul Ronzheimer, Stellvertretrender Chefredakteur, BILD Zeitung, Deutschland

Peter Unfried, Chefreporter, taz – die tageszeitung, Deutschland

Moderator

Jacob Sylvester Bilabel, Gründer, Green Music Initiative, Deutschland